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Änderungen in St. Kunigunde ab September 2023

Kirchentür klein
Datum:
Veröffentlicht: 12.7.23
Von:
Elisabeth Frank

Änderungen im Seelsorgebereich ab September 2023 – Auswirkungen auf St. Kunigunde

Liebe Schwestern und Brüder,

Sie haben es vielleicht schon mitbekommen: zum 01.09.2023 bin ich als Leitender Pfarrer für alle unsere neun Kirchengemeinden im Seelsorgebereich Erlangen zuständig. Pfarrer Reinwald von St. Bonifaz tritt in den Ruhestand, und ich werde gemäß den Vorgaben unseres Erzbistums meinen Dienst- und Wohnsitz in St. Bonifaz aufschlagen. Erfreulicherweise kommt mit Pfarrer Christoph Uttenreuther ein erfahrener Pfarrer neu zu uns, der sich als Pfarrvikar in St. Theresia niederlassen wird. Sein Dienstbeginn wird zum 04.11.2023 sein. Bis dorthin müssen wir die Zeit mit einem Priester weniger überbrücken. Das schlägt sich vor allem in der Gottesdienstordnung nieder. St. Theresia wird ab August bis auf weiteres auf den Gottesdienst am Sonntag um 11:00 Uhr verzichten. Regelmäßige Gottesdienste wird es dort samstags um 18:00 Uhr und dienstags um 09:00 Uhr geben. Herz Jesu verzichtet zunächst auf die Abendmesse am Sonntag und die Werktagseucharistie am Mittwochabend. Regelmäßige Gottes­dienste werden dort, wie bisher, sonntags um 11:00 Uhr und freitags um 17:00 Uhr gefeiert. Wie sich die Übergangszeit auf St. Bonifaz und St. Sebald und auf die vier Gemeinden im Erlanger Süden auswirken werden, klärt sich in den nächsten Tagen.

Wie gehen wir in Uttenreuth und Kalchreuth mit der neuen Situation um? Zentraler Gottesdienst, sei es als Eucharistiefeier oder Wortgottesfeier, soll Sonntag 09.30 Uhr sein. In Kalchreuth wird es weiterhin am ersten und dritten Samstag einen Gottesdienst geben. Nach den Sommerferien wird die Werktagsmesse in Uttenreuth voraussichtlich am Mittwoch um 18:00 Uhr stattfinden, KKK weiterhin am 3. Donnerstag im Monat.

So wird es künftig keine Überschneidung mit den Seniorennachmittagen mehr geben, was sich hoffentlich auf die Anzahl der Mitfeiernden positiv auswirken wird. Kasualfeiern wie Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen werden wie gewohnt individuell festgelegt.

Es wird also auch weiterhin Gottesdienst in Uttenreuth und Kalchreuth gefeiert, wenn auch unter anderen Möglichkeiten als zuvor, und alle sind eingeladen den Sonntag auch auf diese Weise zu heiligen und Christus und den Mitgläubigen zu begegnen. Danke sage ich allen Priestern, die auch in der Pfarrgemeinde Uttenreuth freiwillig Dienst tun; mein Dank gilt zugleich ebenso allen weiteren liturgisch Aktiven, die Wortgottesfeiern und Andachten leiten und so das Angebot bereichern. Erneut sind wir, was die Gottesdienstordnung betrifft, gerade dabei uns neu auszurichten. Mir ist bewusst, dass solche Veränderungen nicht jedem gefallen, aber sie geschehen von denen, die Verantwortung dafür tragen, in der guten Absicht Menschen auch künftig zum Gebet zusammenzuführen und somit den ersten Zweck, warum es Kirchengebäude gibt, aufrechtzuerhalten.

Zum 01.08.2023 tritt auch Pastoralreferent Martin Förster (Herz Jesu) in den Ruhestand. Ihm folgt zum 01.09. Gemeindereferent Martin Ogiermann, mit künftigem Dienstsitz in St. Bonifaz. Pastoralreferent Petru Giurgi hat seinen Dienstsitz weiterhin in St. Theresia, und P. Sunny John und Pastoralreferent Matthias Bankmann in Hl. Kreuz. Zusammen mit P. Günther Hofmann (Nürnberg), der an zwei Tagen in der Woche in einigen Erlanger Pflegeeinrichtungen tätig ist, und P. John Adapoor, der als Seelsorger v.a. dem Waldkrankenhaus zugeteilt ist, bilden wir zusammen mit Pfarrvikar Christoph Uttenreuther und mir das künftige Pastoralteam in unserem Seelsorgebereich. Personell sind wir glücklicherweise nicht weniger geworden, und Dank der Mithilfe einiger Karmelitenpatres aus Hl. Kreuz, dem Krankenhauspfarrer Lindner und Ruheständlern sind wir gerne auch weiterhin für Sie da, pfarreiübergreifend, aber verständlicherweise mit Schwerpunktorten und bestimmten Aufgabengebieten. Dennoch darf die Zahl der eben benannten Hauptamtlichen nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich das Team in den letzten Jahren halbiert hat, weil es in beiden Berufsgruppen (Priester und hauptamtliche Laien) an Nachwuchs fehlt.

Aber auch unsere Gemeinden werden kleiner, und die Zahl der Mitmachenden weniger. Eine Herausforderung für uns alle: zum einen die Ortsgemeinde(n) zu erhalten und zum anderen als die  e i n e  Gemeinde Jesu Christi enger zusammenzurücken und Zeugnis von ihm zu geben.

Es grüßt Sie sehr herzlich

Ihr Pfarrer Michael Schüpferling