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Kirchenrenovierung Kalchreuth - Spendenaufruf

Kirche Kalchreuth
Datum:
Veröffentlicht: 21.3.23
Von:
Elisabeth Frank

Wir wollen mithelfen – Spendenaufruf für die Renovierung der Andreaskirche in Kalchreuth

Seit 1974, also schon seit fast 50 Jahren, existiert ein Mietvertrag zwischen unserer Pfarrei St. Kunigunde und der evangelischen Kirchen­gemeinde Kalchreuth, der es uns erlaubt unsere katholischen Gottes­dienste in Kalchreuth in der St.-Andreas-Kirche abzuhalten. Nun ist eine kostenintensive Generalsanierung der Kirche erforderlich und wir Katholiken aus St. Kunigunde möchten aus Dank für die jahrzehntelange Gastfreundschaft der evangelischen Kirchengemeinde einen Beitrag dazu leisten.

Wir planen in St. Kunigunde ein Benefizkonzert mit Sonja und Wulli zugunsten der Kirchenrenovierung in Kalchreuth zu veranstalten. Frau Anne Liegel hat schon die ersten Kontakte geknüpft, jetzt muss noch ein passender Termin für das Konzert gefunden werden.

Wer von Ihnen darüber hinaus einen finanziellen Beitrag zur Kirchen­renovierung leisten möchte, kann seine Spende direkt an das Spendenkonto der evangelischen Kirchengemeinde Kalchreuth bei der Sparkasse Erlangen IBAN: DE17 7635 0000 0020 0004 13 überweisen. Unsere Schwestergemeinde in Kalchreuth würde sich sehr darüber freuen. Und es ist doch ein schönes Zeichen für gelebte Ökumene, wenn wir Katholiken aus St. Kunigunde unsere evangelischen Mitchristen in Kalchreuth unterstützen.

Elisabeth Frank für den Pfarrgemeinderat

Hier die aktuellen Infos von Pfarrer Thiele zur Kirchensanierung, die im Kalchreuther Kirchenkurier veröffentlicht wurden:

Weitere finanzielle Herausforderungen für unsere Kirchen­renovierung

Im Frühjahr dieses Jahres könnten die wesentlichen Entscheidungen für die Finanzierung unseres Jahrhundert-Projektes „Generalsanierung St.-Andreas-Kirche“ fallen. Der staatliche Entschädigungsfonds der Denkmalpflege muss die beantragten Mittel zusagen, dann wird die Landeskirche ihren Anteil beschließen. Noch hoffen wir darauf, dass in diesem Jahr Gerüste aufgestellt werden können ...

Was sich allerdings mittlerweile entwickelt hat, ist nicht zu unserem Vorteil: eine allgemeine Kostensteigerung. So wurde die letzte Kostenschätzung von 1,26 Mio Euro jüngst angepasst auf den Betrag von 1,37 Mio Euro. Für unsere Gemeinde heißt das, dass wir 40.000 € zusätzliche Mittel erbringen müssen. Nachdem im Laufe der Zeit unsere Rücklagen von 130.000 € angefasst werden mussten, um z.B. eine Teilrenovierung der Orgel durchzuführen, fehlen uns dort 17.000 €. Von der zunächst veranschlagten Spendensumme von 80.000 € haben wir immerhin bislang 60.000 € zusammenbringen können, vor allem Dank vieler Einzelspenden. Im Ergebnis geht es nach der neuen Finanzplanung nun darum, noch weitere 77.000 € an Spenden aufzubringen. (Bisher veranschlagte Endsumme der Kirchengemeinde: 130.000 € Eigenmittel + 120.000 € Spenden = 250.000 €). Wir hoffen, dieses Ziel zu erreichen. Es bleibt uns auch gar nichts anderes übrig, wenn unsere wertvolle St.-Andreas-Kirche erhalten bleiben soll. Immerhin ist sie die kunsthistorisch wertvollste Kirche in der Region und seit 2020 als „national wichtiges Denkmal“ eingestuft.

Angesichts dieser Herausforderung hat der Kirchenvorstand beschlossen, zu gegebener Zeit eine weitere Haussammlung durchzuführen. Dazu wird es freilich noch weitere Bemühungen für unterschiedlichste Spendenveranstaltungen geben; man soll schließlich zugunsten von Spenden auch etwas „erleben“ können. Wir versuchen, einen langen Atem zu behalten. Unsere 550 Jahre alte St.-Andreas-Kirche benötigt nun einmal nach dieser langen Zeit diese Renovierungsmaßnahmen. Wir hoffen auch auf Ihren langen Atem ...

                                                                                                                                                                                     Pfarrer Thiele