Vorstellung Pfarrer Christoph Uttenreuther

Liebe Gemeinde von Uttenreuth!
Als ich vor vielen Jahren Pfarrer Dobeneck auf dem Feuerstein traf, sagte ich scherzhaft zu ihm: „Grüß Gott, Sie sind der Uttenreuther Pfarrer und ich bin der Pfarrer Uttenreuther!“ Künftig werde ich beides sein, strenggenommen allerdings nur „Pfarrvikar“, denn ich habe nicht die ganze Verantwortung für die Verwaltung. Darüber bin ich froh. Mein Einsatzgebiet allerdings wird der ganze Seelsorgebereich Erlangen sein, das ist schon eine Herausforderung.
Gerne komme ich der Bitte der Pfarrbriefredaktion nach und stelle mich hier kurz vor:
Mein Name ist Christoph Uttenreuther. 1962 bin ich in Bamberg geboren und dort mit fünf Geschwistern aufgewachsen, die mir mit ihren Familien auch heute noch ein starker Rückhalt sind.
Für meine katholische Sozialisation war auch der Domchor wichtig. Chorsingen und Klavierspiel sind neben Theater und Kochen meine Hobbys.
Beim Theologiestudium in meiner Heimatstadt und in Münster in Westphalen haben mich die historischen Fächer, besonders „Neues Testament“ am meisten interessiert. Die Auslegung des Sonntagsevangeliums und kreative Arbeit mit der Bibel machen mir Freude. Deshalb bin ich auch gerne in der Predigtausbildung der Pastoralreferent(inn)en tätig.
Mein Diakonatspraktikum führte mich nach Rehau, die Kaplanszeit nach Bayreuth, Scheinfeld und Nürnberg. Anschließend war ich 12 Jahre Pfarradministrator in Bamberg, St. Gangolf, wo ich selbst als Kind Kindergarten, Schule und Kirche besucht hatte. Als Domvikar war ich hier zugleich Ausbildungsleiter für die Ständigen Diakone. Vor 18 Jahre wurde ich Pfarrer in Hallstadt, vor 7 Jahren zudem Administrator für Oberhaid und seine Filialen. Es war immer mein Wunsch in der Gemeindeseelsorge eingesetzt zu sein und die Begegnungen mit den Menschen in verschiedensten Situationen habe ich stets als bereichernd und fordernd erlebt. Ich bin dankbar für die vielen guten Erfahrungen in der Seelsorge, in der Schule und in der Ökumene, die wir mit viel Wertschätzung füreinander gepflegt haben.
Als Delegierter des Priesterrates nahm ich am Synodalen Weg teil und ließ mich auch in den Synodalen Ausschuss wählen, in der Hoffnung, dass die Kirchenleitung aus ihrer Krise etwas gelernt hat und weiter lernen kann.
Mein Fortbewegungsmittel ist das Fahrrad. Bisher konnte ich auf das Auto verzichten und ich werde es auch künftig zumindest versuchen.
Nun bin ich gespannt auf die neue Aufgabe. Ich freue mich darauf, Sie kennen zu lernen, spüre allerdings auch, dass es in meinem Alter ein Kraftakt ist, nochmal neu zu beginnen. So hoffe ich auf ein gutes und vertrauensvolles Miteinander und bitte Sie alle um Unterstützung in der Pfarrei, wo Sie können, um Verständnis und Geduld, wo nötig, aber auch um Rat und ehrliches Feedback.
Mit herzlichem Gruß
Christoph Uttenreuther