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Wendelin Kusche

W. Kusche bei der Arbeit

Der gebürtige Schlesier Wendelin Kusche lebte nach seinem Studium in München lange Zeit in Forchheim-Reuth und lehrte als Professor für Kunst und Malerei an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Friedrich-Alexander Universität Nürnberg. Die letzten 15 Jahre seines Lebens verbrachte er in der Nähe von Rom.

In seiner fränkischen Heimat findet man seine Werke an Rathäusern, Kirchen, Bahnhöfen und Schulen. So gestaltete er z.B. in Erlangen ein Wandmosaik in der Michael-Poeschke-Schule und eine Gedenktafel im Emmy Noether Gymnasium. Als eine seiner letzten Arbeiten in Deutschland renovierte er das von ihm selbst geschaffene Wandmosaik in der Sparkasse Forchheim. Er verstarb 2003.

Künstlerisch steht er in der Tradition des deutschen Expressionismus und der "Neuen Sachlichkeit", er vermied entgegen allen Trends die Abstraktion und konzentrierte sich auf die Gegenständlichkeit.